Back to school

7.Woche

So in dieser Woche ändert sich eine ganze Menge. Meine Kids müssen zu Schule und ich habe täglich sehr viel Freizeit. Außerdem auch ganz viel Zeit zum skypen zwischen 15 und 21 Uhr deutscher Zeit ;)

Außerdem werden die Putzfrauen jetzt immer Montags kommen..

Montag

Am Montag war "Labor-day", also frei übersetzt "Tag der Arbeiter". Heute hatten alle frei. Und dies bedeutete für mich nur ca. 1 Stunde arbeiten, danach übernahmen Bridget und Mark die Kids wieder.

Also genug Zeit um "Washington DC Teil 2" zu starten. Diesmal spielte das Wetter, bis auf einen kurzen Aussetzer, ziemlich gut mit.

Dienstag

Back to school! Endlich verstehe ich Eltern, die sich auf das Ende der Ferien freuen. Ich mag meine Kids total gerne, aber nur 3-5 Stunden arbeiten täglich ist schon verlockend ;)

Die Schule geht für alle Kids, auch für Erstklässler von 9-15:40, also 8 Schulstunden. Ich war geschockt, da in Deutschland die meisten Kinder erst in der 5.Klasse so viele Stunden haben. Auf dem Weg zur Schule viel mir noch etwas auf, was ich bisher nur aus dem Fernseher kannte. Sogenannte Crossing Guards helfen den Kids über die Straße. Also der 1. Schultag für meine Drillinge war nicht nur für sie aufregend :D

Mittwoch

Auch ich habe hier in Amerika hin und wieder mal total langweilige Tage ;)

Also zeige ich euch mal ein wenig aus meinem Alltag

Donnerstag

Today completely in charge!

Bridget war heute den ganzen Tag auf Geschäftsreise, also war ich den ganzen Tag für die Kids verantwortlich (das bedeutet übrigens auch der Satz oben). Dies hieß für mich auch zum ersten Mal dafür sorgen, dass vier Kids gebadet werden - sehr anstrengend!

Freitag

Am Freitag haben Bridget und ich morgens meinen amerikanischen Führerschein beantragt. Dieser sollte in den nächsten zwei Wochen fertig gestellt werden. Danach kann ich, sobald ich in der Versicherung aufgenommen werde, dann endlich in den USA Auto fahren.

Abends ging ich mit Kathrin, meiner Freundin aus Österreich in ein Musical. Wir guckten uns "Dirty Dancing" an. Es war nicht das beste Musical, "but" wir hatten Spaß.

(Ich hab jetzt mal mit Absicht hingeschrieben wie ich inzwischen denke. Manchmal ganz schön nervig. Aber ich freu mich trotzdem, da es ein super Zeichen für meine Fortschritte im Englischen ist.)


Samstag

ein wenig amerikanische Geschichte: der Baum des Friedens
ein wenig amerikanische Geschichte: der Baum des Friedens

Heute bin ich Meilenweit gelaufen. Es war mal wieder Zeit fürs College. Das heutige Programm bestand darin am heißesten Tag 60 Minuten lang von einem Museum zum anderen zu hetzen. Ach was war das für ein Spaß - nicht.

So jetzt zu den schönen Dingen an diesem Tag:

1. Ich habe ein Au Pair kennen gelernt, welches aus Papenburg kommt. Mehr Nachbarschaft kann man hier echt nicht erwarten :)

2. Ich verbrachte meine Freizeit ein wenig mit Allison. Sie wollte gerne sehen wie ich mit glatten Haaren aussehen. Gesagt, getan. Eine Stunde später war ich laut der Kids, Maike 2.0

(Maike ist meine Vorgängerin und ich muss zugeben, eine Ähnlichkeit ist schon vorhanden)


Sonntag

Da die Ferien vorbei sind, beginnt auch die Kirche wieder mit ihrem regulären Programm. Zum Beispiel hatten sie wären der Ferien keine Kommunion. Jetzt gehen alle Leute nach vorne, bekommen den Laib Christi (ein Stück Toast) und tunken es in Wein. Selbst die Kids machen das mit.

Nach der Kirche gibt es dann Programm für die Erwachsenen und Kinder. Normalerweise kann man frei wählen zwischen mehreren Angeboten; heute jedoch gab es eine Aktion passend zum Schulstart. Alle halfen mit Schulpakete für Kids zu machen die in die USA migriert sind und nicht viel haben. Im Paket waren eine Grußkarte, Bleistifte, Wachsmalstifte, eine Schere, Radiergummi, Anspitzer, Blöcke...

Es war echt spannend mitzumachen. So stellt man sich die freiwillige Arbeit einer Kirchengemeinde vor - jeden Falls ich tue es. 

Später fuhr ich dann nicht nur zum ersten Mal ein Auto in Amerika, sondern auch ein Automatikauto.

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